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Häufig gestellte Fragen.
Hier finden Sie die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Produkten.
WELCHE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN GIBT ES BEI HAARAUSFALL?
Für Haarausfall sind viele Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, jedoch lässt sich in einigen Fällen diesem
begegnen. Die meisten der angebotenen Mittel sind nur für eine äusserliche Anwendung gedacht. So gibt es
zum Beispiel Präperate zur Förderung der Durchblutung, Stimulation der Haarwurzeln, Verlängerung der
Haarwachstumsphase oder blockieren der Haarausfallphase.
Das effektive Nachwachsen lassen der Haare ist eine ganz andere Sache. Hier müssen die biologischen Ursachen,
die zu Haarausfall führen, umgekehrt werden. Das ist das Prinzip von LION-HAIR. Dabei werden Heilpflanzen
eingesetzt, gemäss dem Ausspruch von PARACELSUS: "Für alles ist ein Kraut gewachsen, man muss es nur finden..."
Eines steht jedoch ganz sicher fest: die Natur hilft immer, wenn es biologisch sinnvoll ist. Lesen Sie mehr dazu
in unserem Buch.
WAS IST "FINASTERID"?
Diese Substanz stört die Bildung von Dihydrotestosteron (DHT) aus Testosteron, dem männlichen Sexualhormon.
Finasterid ist ein so genannter "5-alpha-Reduktase-Hemmer" und hat zahlreiche Nebenwirkungen, die man als
"Verweiblichung" (Hemmung der Testosteronwirkung) bezeichnen kann.
WAS BEWIRKEN HORMONHALTIGE HAARWASSER?
Zweck ist die Zugabe von weiblichen Hormonen, bzw. die Unterdrückung der Produktion männlicher Hormone. Da solche Eingriffe
in den Hormonhaushalt schädliche Nebenwirkungen nicht ausschliessen können, ist diese Lösung eher fragwürdig.
Bei zahlreichen Klientinnen, die über längere Zeiträume hormonhaltige Haarwasser in Verwendung hatten wurde festgestellt,
dass das Haar immer dünner wurde. Dies resultiert daraus, dass das automatische Selbsthilfeprogramm des Körpers läuft,
solange der Konflikt aktiv ist.
WAS IST MINOXIDIL?
Haarwasser mit dem Wirkstoff Minoxidil bewirken eine Verbesserung der Mikrozirkulation an der Haarwurzel und einer
Stimulation von DNA- und Proteinsynthese in den Haarfollikelzellen. Bereits zurückgebildete Haarfollikel können sich
vergrössern, die Wachstumsphase kann sich verlängern und degenerierte Follikel können wieder beginnen, normales und
kräftiges Haar zu produzieren.
Minoxidil ist daher bei den Haarwuchsmittelproduzenten sehr beliebt. Interessant ist, das Minoxil enthaltende Produkte
nur einem bestimmten Prozentsatz der Anwender wirklich helfen. Im Vorfeld muss erst die Konfliktaktivität beendet werden,
dann hat jedes Hilfsmittel weit bessere Chancen, eine zufriedenstellende Wirkung zu erzielen.
Minoxidil hat zudem zahlreiche Nebenwirkungen
(Quelle: www.wikipedia.org/wiki/minodixil):
Das Medikament Minoxidil ist als Anti-Hypertonikum (Blutdruckmittel) ein Kaliumkanalöffner zellularer Kaliumkanäle. Durch
diesen Wirkungsmechanismus werden die glatten Muskeln der arteriellen Gefässe hyperpolarisiert. Es folgen eine Erschlaffung
der kleinen Arterien und damit ein Blutdruckabfall. Zu den Nebenwirkungen zählen eine verstärkte Natrium- und Wasserretention,
Hyperglykämie (Überzuckerung), Hyperurikämie (Gicht), Anstieg der Herzfrequenz und Hypertrichose (übermässige
Körperbehaarung).
Weitere Nebenwirkungen sind Allergien, Niereninsuffizienz (eingeschränkte Nierenfunktionstätigkeit), Diabeties mellitus
(Zuckerkrankheit).
WELCHE BEHANDLUNGSMETHODEN GIBT ES NOCH?
Mentaltraining zur Verbesserung der seelischen Ausgeglichenheit, Autosuggestion, Entsäuerung, Ernährungsberatung, Aloe-Vera
Saft, UV-Behandlung, hohe Vitamingaben, Mineralstoffkuren, Basenbäder, Saugglocken, Akkupunktur, Laserbehandlung, Behandlung
mittels galvanischer Ströme, Zwiebelauflagepackungen, Kopfmassagen, etc.
HAARWURZELTRANSPLANTATION
Bei vielen Formen des Haarausfalls mit Glatzenbildung, die auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprechen, ist es heute
mittels modernster Techniken möglich, durch Eigenhaartransplantation die Glatzenbildung zu beseitigen. Diese Methode bietet
die Möglichkeit, die Haardichte des Oberkopfes zu Lasten des Haarkranzes zu erhöhen. Dies bedeutet, dass zwar viele, aber
längst nicht alle Wünsche der Patienten erfüllt werden können. Grundsätzlich ist es unmöglich, eine grössere Glatze, der ein
kleinerer Haarkranz gegenüber steht, mit voller Haardichte wieder zu decken.
KANN HAARAUSFALL IMMER MIT ERFOLG BEHANDELT WERDEN?
Wahrscheinlich nicht, denn die Rückbildung des Haarbodens kann bis zur Unfähigkeit führen, Haare zu produzieren. Wohl wachsen
einzelne Haare nach, aber nicht immer kann eine vollständige Haarregeneration erwartet werden. Je früher der Aufbau des
Haarbodens begonnen wird, desto besser.
Ausserdem gibt es diverse Erkrankungen der Kopfhaut und des Haarbodens, die Haarverlust zur Folge haben können. In solchen
Fällen ist meist eine individuelle Behandlung erforderlich und dazu sollten kompetente Hautärzte konsultiert werden.
Wenn Sie die Haare scheinbar grundlos verlieren oder verloren haben, wenn Sie früher deutlich mehr Haare hatten als heute,
wenn keine von einem Hautarzt diagnostizierte Hautkrankheit vorliegt und wenn Sie einen oder mehrere Trennungskonflikte wie
beschrieben erlebt haben, dann starten Sie mit Ihrer Haarregeneration.
IST HAARAUSFALL ERBLICH?
Erblich bedingter Haarausfall sollte schon früh in der Kindheit Anomalie zeigen. Wenn die Fähigkeit, Haar zu produzieren,
gegeben ist, wenn jemals ein Haar am Kopf gewachsen ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass das Haar ausfällt und
nicht nachwächst.
Bisher gehen die meisten Experten davon aus, dass Haarverlust aus einer genetisch bedingten überempfindlichkeit von
Haarfollikeln auf das Hormon DHT (Dihytestosteron) resultiert. Ebenso wurde bereits bekannt, dass dem Haarverlust eine starke
Verkleinerung einzelner Haarfollikel voraus geht. Variabel sei dabei der Zeitpunkt, ab wann der Haarfollikel empfindlich
auf DHT wird (z.B. nach 20 Lebenjahren in den "Geheimratsecken" und nach 30 Jahren auf dem Oberkopf). Variabel und genetisch
vorgeprägt ist auch, wie stark überempfindlich der Haarfollikel auf DHT wird.
Wenn Vater und Sohn einen oder mehrere ähnliche Konflikte erleben, kommt es bei Beiden zu gleicher oder ähnlicher Auswirkung.
Ähnliche Charaktere ziehen ähnliche Lebensituationen an. Wer genauer hinsieht, kann dies bestätigen.
Wer Konflikte mit ähnlichem Inhalt durchlebt, wird auch ähnliche Auswirkungen erleben, das ist ein Naturgesetz.
IST HAARAUSFALL HORMONELL VERURSACHT?
Hormone treffen, wie Gene auch, keine eigenen Entscheidungen. Sie sind vom Chemismus und vom vegetativen Nervensystem des
Körpers abhängig. Wäre Haarverlust hormonell verursacht, könnten die heute bekannten Hormongaben dem Haarverlust schliesslich
ein Ende bereiten.
Es gibt unzählige Frauen, die jahrelang hormonelle Mittel verwendeten und dennoch keinen nennenswerten Erfolg erzielten. Sicher
gibt es eine Beziehung zwischen Hormonen und Haarausfall. Hormone werden von den Hormondrüsen ausgeschüttet und die Hormondrüsen
werden sowohl vom vegetativen Nervensystem als auch von der Zusammensetzung der Körpersäfte angeregt. Übersäuerung wirkt sich
sofort auf die Körpersäfte aus. Konfliktaktivität bedeutet Sympatikonotie (Dauerstress) und unterstützt die Übersäuerung.
Haarausfall wird also nicht hormonell verursacht, aber durch Hormone ausgeführt.
HAARAUSFALL WÄHREND UND NACH DER SCHWANGERSCHAFT
Für gewöhnlich tritt Haarausfall bei Schwangerschaft erst nach der Geburt oder nach dem Abstillen auf. Bislang hat man eine
veränderte Hormonlage für den Haarausfall verantwortlich gemacht. Allerdings fallen nicht allen Frauen die Haare aus, nachdem
sie ein Kind zur Welt gebracht haben.Nachvollziehbare Gesetzmässigkeiten liegen also nicht vor, es handelt sich bei den
Annahmen um Hypothesen. Wenn eine Frau die Geburt als Trennung vom Baby empfindet oder wenn die Zeit des Abstillens als solche
gewertet wird, kann ein Trennungskonflikt vorliegen. Wenn die 3 Faktoren zusammentreffen, also die Trennung plötzlich kommt,
als inhaltsschwer erlebt wird und die Frau nicht wirklich darüber sprechen kann, setzt der Haarverlust ein. Dazu kommt, dass
die Schwangersschaft einen hohen Vitalstoffbedarf erfordert. Eine Frau gibt zuerst dem werdenden Kind alle wichtigen
Zellaufbausubstanzen, bevor die eigene Versorgung mit den entsprechenden Baustoffen gesichert wird.
Die Natur hat das so eingerichtet: zuerst das Kind, dann die Mutter. Durch eine eventuelle Unterversorgung mit nur wenigen
Vitalstoffen oder durch einen deutlich erhöhten Verbrauch kann der Haarboden als "Depot" für die Verwendung von Vitalstoffen
verwendet werden. Daher ist es gerade in der Schwangerschaft wichtig, sich sehr vollwertig zu ernähren. Deshalb greifen viele
Frauen zu recht merkwürdigen Lebensmittelkombinationen: bestimmte Zellbaustoffe finden sich in verschiedenen Speisen, der
Mensch greift danach.
HAARAUSFALL IN DER MENOPAUSE
Da einigen Frauen die Haare in den "Wechseljahren" ausgehen, wird schnell auf hormonell verursachten Haarausfall geschlossen.
Hormone sind Werkzeuge, die unter vielen anderen Aufgaben auch die Haarausfallphase einleiten. Die hormonelle Veränderung
auf Grund des Ausbleibens der Regel als Ursache für Haarausfall zu bezeichnen ist allerdings eine Hypothese.
Wenn der Haarausfall in der Menopause einer Gesetzmässigkeit folgte, hätten alle Frauen in dieser Zeit verstärkten Haarausfall.
Dem ist jedoch bei weitem nicht so. Allerdings kommt es gerade in dieser Zeit bei einigen Frauen zu Trennungskonflikten,
beispielsweise zur Trennung von den eigenen Kindern. Auch manche Ehe wird auf die Probe gestellt, wenn die Frage nach dem Sinn
des Lebens auftaucht, nachdem die Kinder aus dem Haus sind. Ein Trennungskonflikt liegt auch dann vor, wenn sich eine Frau
von ihrem Mann trennen will, was allerdings aus verschiedenen Gründen nicht möglich scheint.
Jede zweite bis dritte Ehe wird geschieden. Ist eine Frau um die 50 Jahre alt, kommt die Zeit, in der ihre Eltern alt sind
und es kann im Todesfall, wenn der Tod der Eltern plötzlich und unerwartet kommt, ebenfalls zum Konflikt und in der Folge zu
Haarverlust kommen.
Trennung von Eltern, Kindern, Partnern und besten Freunden in der Zeit der Menopause und daraus resultierender Haarverlust
ist deutlich nachvollziehbarer als hormonelle Ursachen beim weiblichen Haarausfall.
GIBT ES RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN?
Es sind nur positive Nebenwirkungen bekannt. Die Lösung von biologischen Konflikten erfolgt erfahrungsgemäss Schritt für Schritt.
Die Versorgung des Körpers mit natürlichen Aufbaustoffen ist ebenfalls förderlich. Es ist nicht einmal zwingend erforderlich,
die erwähnten Aufbaustoffe für den Haarboden zu verwenden, wenn Sie eine besonders ausgewogene Ernährung praktizieren, die
alle wichtigen Vitalstoffe enthält.
WIE LANGE DAUERT ES, BIS DAS HAAR NACHWÄCHST?
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Regenerationsphase sofort nach der Konfliktlösung beginnt.
WIE LANGE MUSS ICH LION-HAIR ANWENDEN?
Bei vollständiger Konfliktlösung beträgt die Zeitspanne der Regeneration durchschnittlich sechs Monate bei der Frau und bis zu
24 Monate und mehr beim Mann. Hier kommt es vor allem auf die Intensität der Anwendung und auf die Beharrlichkeit an.
Viele Menschen lernen etwas Gutes und wenden es dann nicht konsequent an. Gehen Sie langsam, aber kontinuierlich, dann haben
Sie Erfolg.
GIBT ES WISSENTSCHAFTLICHE UNTERSUCHUNGEN?
Die Problemstellung bei heutigen medizinisch- "wissenschaftlichen" Untersuchungen ist die Anforderung, dass Präperate allein
und für sich genommen untersucht werden. Damit es eine Anerkennung geben kann, müssen diese Untersuchungen in so genannten
Doppelblind - Studien belegt werden. Weder der Behandler, noch der Anwender wissen, ob ein Placebo oder das zu prüfende
angewendet wird.
Daher kann es keine medizinisch-wissenschaftlich anerkannten Ergebnisse geben, denn der Anwender
erzielt den Erfolg gerade nicht durch ein Medikament oder Produkt, sondern durch bewusste Lösung seiner biologischen Konflikte
in Kombination mit optimaler Vitalstoffzufuhr.
Die Auswirkung biologischer Konflikte auf Organveränderungen wurde bereits mehrfach wissenschaftlich untersucht und festgestellt.
Die Erfolgsberichte von Anwendern mehren sich täglich.
WAS IST BEI ALOPECIA AREATA?
Sowohl bei Alopecia Areata, als auch bei Alopecia Areata totalis liegen massive Trennungskonflikte
vor.
Hinzu kommt bei Alopecia Areata, dass der betroffene Mensch an der betroffenen Stelle von einem Menschen gestreichelt wurde
oder von einem geliebten Tier liebkost wurde und jetzt nicht mehr. Zunächst fallen die Haare an der betreffenden Stelle
büschelweise aus und wachsen später (unter Hautrötung) wieder nach. Erneute Rezidive wiederholen den kreisrunden Haarausfall.
Bei Alopecia Areata totalis wird der Trennungskonflikt vermutlich von einem einschneidenden Verlustkonflikt begleitet, z.B. ein
sehr ans Herz gewachsener Mensch stirbt und der betroffene Mensch wird damit gar nicht oder nur kaum fertig. Hier werden noch
Untersuchungen druchgeführt.
SPIELT DAS ALTER EINE ROLLE?
Prinzipiell gilt nein. Beachten Sie jedoch bei der Beantwortung der Frage: kann Haarausfall immer behandelt werden? Solange
ein menschlicher Organismus Haare wachsen lassen kann, ist die Haarregeneration möglich.
GIBT ES TOTE HAARWURZELN?
Gemäss neuesten Erkenntnissen gibt es keine toten Haarwurzeln. Die Rückbildung des Haarbodens kann allerdings dazu führen,
dass keine neuen Haarzellen mehr gebildet werden können.
WARUM HABEN MÄNNER ÖFTER HAARAUSFALL ALS FRAUEN?
Das vor allem daran, dass Männer weniger gut über ihre Gefühle sprechen können als
Frauen. In den so genannten Naturvölkern ist das anders: dort kommt es zu weniger einschneidenden Trennungen und wenn doch,
kann Man(n) in der Gemeinschaft eher darüber sprechen.
Das erklärt auch, warum es bei Naturvölkern deutlich weniger bis keinen Haarausfall gibt: in der so genannten Zivilisation
steigt offensichtlich die Zahl der Betroffenen. Ein weiterer Grund dafür, warum Frauen seltener vom Haarverlust betroffen
sein könnten, wird seitens alternativer Mediziner mit der Monatsblutung der fruchtbaren Frau erklärt: Frauen scheiden
mit der Monatsblutung zusätzlich Säurereste und Schlacken aus.
JEDE 10. FRAU HAT HEUTE HAARPROBLEME. WORAN LIEGT DAS?
In unserer sogenannten "modernen Zeit" kommt es immer häufiger zu Trennungen. Doch nicht
nur die Trennung vom Partner spielt eine Rolle, auch die Kinder gehen beruflich bedingt oft Wege, die mit räumlichen Trennungen
verbunden sind. Immer mehr Frauen leben heute als Single und eher einsam als in der Gemeinschaft (Cocooning). Auch in der
Partnerschaft kann eine Frau einsam sein und wenn sie dann nicht mit einem befreundeten Menschen wirklich sprechen kann, ist
bei Trennungssituationen mindestens dieser Faktor erfüllt. Mehr denn je sind Frauen heute zusätzlich mehrfacher Belastung
ausgesetzt (Familie und Beruf).
ICH WENDE PRODUKTE AN, HABE ABER NOCH IMMER HAARAUSFALL
Wenn gute Aufbaupräperate verwendet werden, ist das prima. Wenn ein Anwender jedoch noch konfliktaktiv ist, ist es biologisch
weiterhin sinnvoll, Haar "abzuwerfen". Hier ist es wichtig, die strategische Konfliktlösung anzugehen. Das "Darüber Sprechen",
die Gefühle wirklich auszusprechen, die im Moment vorherrschen, ist die Lösung, um die konfliktaktive Phase zu beenden und den
Haarverlust in Haarwachstum umzukehren.
HAARAUSFALL UND ÜBERSÄUERUNG
Als Übersäuerung bezeichnet man einen Zustand, in dem das Säure-Base Gleichgewicht des Organismus in Richtung Säure verschoben
wird. Übersäuerung steht mit Haarausfall in Zusammenhang, allerdings nicht kausal, ist also nicht als Ursache zu sehen, sondern
Übersäuerung tritt begleitend auf, denn:
Dauersympathikonie (Dauerstress in der haarausfallaktiven Phase) wird selbst bei basischer oder basenüberschüssiger Ernährung
zur Übersäuerung führen. Entsprechend problematischer wird die allgemeine gesundheitliche Situation, wenn der Mensch eine
mineralstoffarme und säureüberschüssige Ernährungs- und Lebensweise pflegt. Säurebildende Lebens- und Genussmittel sind: Fleisch,
Fett, Süsswaren, Kaffee, Alkohol, Nikotin, usw.
Stress, Sorgen, Ärger, Bewegungsmangel und Umweltgifte erzeugen ebenfalls saure Reaktionen im Organismus. Unser Blut, der
Lebenssaft, muss im basischen Bereich (zw. PH 7,35 und PH7,45) bleiben, um uns am Leben zu erhalten. Der Körper setzt
Selbsthilfemechanismen in Gang: Für die lebensnotwendige Neutralisation der anfallenden Säuren zieht er die Mineralstoffe
und Spurenelemente aus den körpereigenen Depots ab. Ein solches Depot ist das Blut. Es bewahrt einen reichhaltigen Vorrat
an Mineralien, etc., um die Säuren zu neutralisieren. Daher kann es vorkommen, dass zur Neubidlung von Haarzellen verschiedene
Zellbaustoffe fehlen. Der Haarausfall wird durch Übersäuerung begünstigt. Übersäuerung allerdings als Ursache für Haarverlust
anzusehen, ist nach neuesten Erkenntnissen nicht richtig.
Es gibt eine Vielzahl von Menschen mit vollen Haaren, die sich fürchterlich schlecht ernähren, viel Alkohol trinken, rauchen,
sich kaum bewegen usw. Auch das spricht gegen die Theorie.
Ein Säure-Base-Gleichgewicht ist förderlich für gesundes Haarwachstum, speziell, wenn neues Haarwachstum aufgebaut werden
soll. Hierfür ist eine entsprechende natürliche Ernährungs- und Lebensweise angebracht.
WARUM HABEN MENSCHEN VON NATURVÖLKERN WENIGER HAARVERLUST ALS MENSCHEN DER ZIVILISIERTEN WELT?
Hierfür gibt es folgende Erklärung:
Erstens ist die Lebensweise dieser Menschen wahrscheinlich deutlich natürlicher als bei Menschen in der "modernen" Welt.
Zweitens gibt es in den Naturvölkern weniger Trennungskonflikte, Menschen bleiben zusammen, leben in der Gemeinschaft, lassen
sich kaum scheiden und wenn es zur Trennung kommt, beispielsweise durch Tod, dann wird der Tod durch gemeinschaftliche Rituale
beklagt oder gefeiert. Die drei Faktoren, die beim Trennungskonflikt hinzukommen müssen, damit die Sensibilität der Kopfhaut
zurückgesetzt wird und der Körper die Haare abwirft, sind ausreichend beschrieben.
Beobachtet man die Haarsituation bei Afrikaner aus Zentralafrika, kommt Haarverlust dort äusserst selten vor. Betrachtet man
hingegen deren farbige Brüder und Schwestern in den USA, dann ist dort ebenfalls weit verbreiteter Haarverlust zu sehen.
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